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KOMET Publikationen

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KOMET NRW - Abschlussbericht Tischler/-innen (2016)

Messen und Entwicklung beruflicher Kompetenz in NRW (KOMET NRW)

Redaktion i:BB

Heterogenität der Kompetenzausprägung in der beruflichen Bildung (2014)

Rauner, Felix; Piening, Dorothea

Die Heterogenität in der Kompetenzausprägung ist in den meisten beruflichen Bildungsgängen der dualen Berufsausbildung besonders hoch. Eine wesentliche Ursache ist die große Bandbreite der schulischen Vorbildung der Auszubildenden. Der Grad der Heterogenität lässt sich als Lernzeitdifferenz angeben. Diese liegt bei einigen Berufen bei über zwei Jahren. In diesem Bericht wird ein „Heterogenitätsdiagramm“ vorgestellt, mit Hilfe dessen die Heterogenität von Lerngruppen als ‚hoch‘, ‚mittel‘ und ‚niedrig‘ eingestuft werden können – und zwar in Abhängigkeit vom Kompetenzniveau der Testgruppen. Ziel dieses Forschungsberichts ist es, auch Lehrer und Ausbilder für den „Umgang mit Heterogenität“ zu sensibilisieren.

Überprüfen beruflicher Handlungskompetenz. Zum Zusammenhang von Prüfen und Kompetenzdiagnostik (2014)

Rauner, Felix

Mit der Ausweitung des KOMET-Projektes – national und international – auf mittlerweile zehn gewerblich-technische, kaufmännische und Gesundheitsberufe in dualen, fachschulischen und hochschulischen Bildungsgängen wird zunehmend die Frage nach dem Zusammenhang zwischen der Kompetenzdiagnostik und dem Prüfen gestellt. Eine vergleichende Analyse der beiden Konzepte sowie der entsprechenden Praxis des Erfassens berufliche Kompetenz zeigt, dass sich die neuen kompetenzorientierten und ganzheitlichen Prüfungsformen konzeptionell kaum vom KOMET-Testverfahren unterscheiden. Erhebliche Unterschiede bestehen (bisher) in den Bewertungsverfahren. Dem standarisierten und sehr genauen KOMET-Messverfahren steht eine eher vielfältige Prüfungspraxis gegenüber, die als sehr praxisnah gilt, jedoch in ihren Bewertungsverfahren weit von den Gütekriterien etablierter Testverfahren wie dem KOMET-Konzept entfernt ist. Es wird daher untersucht, ob das KOMET-Testverfahren auf die neue Prüfungsform des betrieblichen Auftrages bzw. Projektes angewendet werden kann.

Messen beruflicher Kompetenz von Berufsschullehrern (2012)

Rauner, Felix

Die KMK hat Empfehlungen für eine an Kompetenzen und Standards orientierte Aus- und Fortbildung von Lehrern vorgelegt. Es geht dabei auch um die Erfassung der Wirkung und Wirksamkeit von Lehrerbildung als einer Voraussetzung für begründete Innovationen. Die Ergebnisse der KOMET-Projekte zeigen, dass die Kompetenzausprägung von Auszubilden-den/Studenten im Bereich der beruflichen Bildung am stärksten durch die Kompetenz ihrer Lehrer/Ausbilder beeinflusst wird. Es wird daher ein Verfahren zur Erfassung der Kompe-tenzausprägung von Berufschullehrern und Ausbildern bildungstheoretisch begründet. Für die psychometrische Evaluation des Kompetenzmodells (Kriterienvalidität) sowie die Über-prüfung der inhaltlichen Validität des Testverfahrens (externe Validität) ist ein umfangreiches empirisches Projekt geplant.

Die Fähigkeit der holistischen Lösung beruflicher Aufgaben (2012)

Rauner, Felix

Das Bearbeiten und Lösen beruflicher Arbeitsaufträge, erfordert die Fähigkeit, diese im Kontext vollständig zu lösen, damit neben der Funktionalität des Arbeitsergebnisses ebenso seine kostengünstige, umwelt- und sozialverträgliche Realisierung sowie ihr Gebrauchswert und die Nachhaltigkeit der Lösung auf einem möglichst hohen Qualitätsniveau gegeben sind.
Diese Lösungscharakteristik beruflicher Aufgaben und Arbeitsaufträge verweisen auf die Vielfalt berufsfachlicher Kompetenzen: auf das Konzept der multiplen Kompetenz. Diese schließt die Fähigkeit ein, die jeweils zum Tragen kommende Lösungsanforderung in ihrer Gewichtung gegeneinander abzuwägen. Gelingt es, dabei den jeweils gegebenen Lösungs- bzw. Gestaltungsspielraum auszuschöpfen und einen überzeugenden Kompromiss zu realisieren, dann haben Auszubildende bzw. Fachkräfte das Niveau der Gestaltungskompetenz, d. h. die Fähigkeit der holistischen Lösung beruflicher Aufgaben, erreicht.

* Die angegebenen Preise sind Endpreise. Aufgrund der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG erfolgt kein Ausweis von Umsatzsteuer.