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QEK als Ausgangspunkt nachhaltiger Qualitätsentwicklung und -sicherung:

Die Landesinitiative „Steigerung der Attraktivität, Qualität und Rentabilität der dualen Berufsausbildung in Sachsen (QEK)“

Ziel der 2009 gestarteten Landesinitiative QEK Sachsen ist es, nachhaltig die Attraktivität, Qualität und Rentabilität der dualen Berufsausbildung in Sachsen zu erhöhen. Dazu wurden verschiedene Maßnahmen eingeleitet, die sich wechselseitig ergänzen und stützen. Zentrales Element bildet dabei die dauerhafte Implementierung des Instruments QEK zur Erfassung der Rentabilität und Qualität der betrieblichen Bildung in die Beratungs- und Steuerungsarbeit der Kammern. Teilziele des Projekts sind:

  • Aufbau eines Erfassungssystems zur Ermittlung der betrieblichen Ausbildungsqualität und der Entwicklung sowie Erprobung von Instrumenten des Qualitätsmanagements,
  • Schaffung von Transparenz und einem gemeinsamen Verständnis aller Berufsbil-dungsakteure hinsichtlich der Nutzung von Qualitätsindikatoren,
  • Objektivierung der Diskussion zu Kosten der betrieblichen Berufsausbildung,
  • Aktive Beteiligung der Auszubildenden am Modernisierungsprozess der dualen Berufsausbildung,
  • Aufbau qualitätsorientierter Schulungskonzepte für die Qualifikation des Ausbildungspersonals.
Schulung der IHK

Das Landesvorhaben will einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Qualität und Rentabilität der dualen Berufsausbildung zu begründen und damit die Attraktivität dualer Ausbildungsformen auch international gesehen zu steigern.

WorldSkills Leipzig 2013

Der Ansatz der Landesinitiative wurde auf vielen Veranstaltungen und Kongressen vorgestellt, wie bspw. auf dem Fachkräfteforum Sachsen im Rahmen der Word-Skills in Leipzig 2013.

 

Den Höhepunkt der Landesinitiative bildete die Abschlusskonferenz des Projektes im Mai 2014 in Dresden, die in Kooperation mit DEQAVET, der Deutschen Referenzstelle für Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung durchgeführt wurde. An der Fachkonferenz nahmen über 100 Vertreter aus Unternehmen, den Berufsschulen, Kammern und Zuständigen Stellen, von Hochschulen, Ministerien und Einrichtungen des Landes sowie des Bundes teil. Im Mittelpunkt standen die Ergebnisse des Projektes Qualität – Ertrag – Kosten der betrieblichen Bildung und deren weiterer Ausbau über die geförderte Projektlaufzeit hinaus.

 

Vor dem Hintergrund beeindruckender betrieblicher Beispielen, wie der Einsatz des QEK-Instrumentes zur Qualitätsverbesserung der betrieblichen Ausbildung geführt hat verpflichteten sich alle Sächsischen Kammern mit der Unterzeichnung einer Erklärung zur nachhaltigen Ausweitung und –Sicherung der Qualität der dualen Berufsausbildung.