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Commitment Sachsen Abschlussbericht

Forschungsfeld:
Commitment

Engagement und Ausbildungsorganisation (2016)

Einstellungen sächsischer Auszubildender zu ihrem Beruf und ihrer Ausbildung

Rauner, Felix; Frenzel, Jenny; Piening, Dorothea; Bachmann, Nele
KOMET NRW - Zentrale Ergebnisse

Forschungsfeld:
KOMET

KOMET NRW - Zentrale Ergebnisse (2016)

Ein ambitioniertes Projekt der Qualitätssicherung und -entwicklung in der dualen Berufsausbildung

Redaktion i:BB
KOMET NRW - Abschlussbericht Elektroniker/-in

Forschungsfeld:
KOMET

KOMET NRW - Abschlussbericht Elektroniker/-in (2016)

Messen und Entwicklung beruflicher Kompetenz in NRW (KOMET NRW)

Redaktion i:BB
KOMET NRW - Abschlussbericht Industriemechaniker/-in

Forschungsfeld:
KOMET

KOMET NRW - Abschlussbericht Industriemechaniker/-in (2016)

Messen und Entwicklung beruflicher Kompetenz in NRW (KOMET NRW)

Redaktion i:BB
KOMET NRW - Abschlussbericht Kaufleute

Forschungsfeld:
KOMET

KOMET NRW - Abschlussbericht Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung und Industriekaufmann/-frau (2016)

Messen und Entwicklung beruflicher Kompetenz in NRW (KOMET NRW)

Redaktion i:BB
KOMET NRW - Abschlussbericht Kfz

Forschungsfeld:
KOMET

KOMET NRW - Abschlussbericht Kfz-Mechatroniker/-in (2016)

Messen und Entwicklung beruflicher Kompetenz in NRW (KOMET NRW)

Redaktion i:BB
KOMET NRW - Abschlussbericht Medizinische Fachangestellte

Forschungsfeld:
KOMET

KOMET NRW - Abschlussbericht Medizinische Fachangestellte (2016)

Messen und Entwicklung beruflicher Kompetenz in NRW (KOMET NRW)

Redaktion i:BB
KOMET NRW - Abschlussbericht Tischler/-innen

Forschungsfeld:
KOMET

KOMET NRW - Abschlussbericht Tischler/-innen (2016)

Messen und Entwicklung beruflicher Kompetenz in NRW (KOMET NRW)

Redaktion i:BB

Die Qualität der Lernortkooperation (im Review) (2015)

Rauner, Felix; Piening, Dorothea

Die Lernortkooperation gilt in der dualen Berufsausbildung als eine wesentliche Voraussetzung für die Realisierung einer hohen Ausbildungsqualität. Im Rahmen des KOMET Projektes NRW wurde die Lernortkooperation als ein Merkmal der Attraktivität und Qualität der Berufe und der Berufsausbildung sowie als eine Determinante der Entwicklung beruflicher Kompetenz und beruflichen Engagements untersucht. Diese Fragestellung stand auch im Vordergrund einer Befragung von über 3000 Auszubildenden aus über 70 Berufen in Sachsen sowie in KOMET-Projekten im Bereich der Pflegeausbildung in Deutschland und der Schweiz. Als eine auffällige Schwäche der Lernortkooperation gelten aus der Sicht der Befragten ihre strukturellen Merkmale. Auf der Grundlage der Analyseergebnisse werden Perspektiven für eine verbesserte Lernortkooperation vorgeschlagen. Die deutlich höhere Qualität der Lernortkooperation im Bereich der Pflegeausbildung gilt dabei als ein Beispiel guter Praxis.

Denken und Handeln in Lernfeldern (2015)

Die Leitidee beruflicher Bildung - Befähigung zur Mitgestaltung in der Arbeitswelt - wird konkret

Rauner, Felix; Piening, Dorothea; Scholz, Thomas

Lehrer/-innen und Ausbilder/-innen, die aktiv an KOMET-Projekten teilnehmen, z. B. an der Entwicklung von Test- und  Lernaufgaben, dem Ratertraining und den Ratings der Aufgabenlösungen sowie an der Reflektion und Interpretation der Testergebnisse in ihren Fachgruppen und mit der wissenschaftlichen Begleitung, verändern – bewusst und nicht selten auch unbewusst – ihr didaktisches Handeln im Sinne des Kompetenzmodells Beruflicher Bildung (KOMET). Seinen Niederschlag findet dies in der Kompetenzentwicklung der Lernenden. Vor allem die Kompetenzprofile der Lernenden und der Lerngruppen (z. B. Klassen) und die Bewertung der Ausbildungsqualität durch Auszubildende und Fachschulstudierende fordern Lehrer/-innen bzw. Ausbilder/-innen dazu heraus und erleichtern es ihnen die Stärken und Schwächen des eigenen didaktischen Handelns zu reflektieren und zu verändern. Erfolgt dies im Team, dann entsteht eine sehr effektive Form des Voneinanderlernens.

Stagnation der Kompetenzentwicklung - und wie sie überwunden werden kann (2015)

Rauner, Felix; Piening, Dorothea; Yingyi, Zhou

Die Ergebnisse der ersten Kompetenzmessung von Auszubildenden in insgesamt 11 KOMET-Projekten ergaben, dass die Kompetenzausprägung der Auszubildenden des zweiten und dritten Ausbildungsjahres sich weder im Kompetenzniveau noch in den Kompetenzprofilen unterscheiden (Stagnationsphänomen). Die Längsschnittuntersuchung mit zwei um ein Jahr versetzten Messzeitpunkten ergab, dass sich das Stagnationsphänomen in den Projekten verflüchtigte, in denen nach dem ersten Messzeitpunkt das KOMET-Kompetenzmodell als ein didaktisches Konzept zur Gestaltung und Evaluation des Unterrichts eingesetzt wurde. Darüber hinaus konnte nachgewiesen werden, dass Lehrer ihre Problemlösungsmuster
und ihr Fachverständnis – und damit ihre Kompetenzprofile – auf ihre Schüler/Studierenden übertragen. Diese Ergebnisse zeigen, dass die Aneignung eines lernfeldorientierten Kompetenzmodells – z. B. im Rahmen von COMET-Projekten – durch Lehrer und Ausbilder bewirkt in der Regel eine Qualitätsverbesserung der beruflichen Kompetenzentwicklung.

Der Lernort Schule als Determinante der beruflichen Kompetenzentwicklung (2015)

Rauner, Felix; Piening, Dorothea; Frenzel, Jenny

Die Kompetenzerhebungen in den dualen beruflichen Bildungsgängen aller am KOMET-Projekt beteiligten Berufe haben ergeben, dass der Lernort Schule einen wesentlichen Einfluss auf die Kompetenzentwicklung der Auszubildenden hat. Ein ausschlaggebender Indikator dafür ist die große Heterogenität der Kompetenzausprägung zwischen Berufsschulklassen mit Auszubildenden vergleichbarer Vorbildung. Im Gegensatz dazu stufen die Auszubildenden die Bedeutung des Lernortes Schule und die ihrer Lehrer für ihre Kompetenzentwicklung eher niedrig und die des Lernortes Betrieb als eher hoch ein. Die Kontextanalysen ergeben erste Hinweise zur Aufklärung dieses Paradoxons.

Kontextanalysen im KOMET-Forschungsprojekt: Erfassen der Testmotivation (2014)

Bachmann, Nele; Frenzel, Jenny; Rauner, Felix

Die Auswirkung der Testmotivation auf die Testergebnisse im Rahmen von Kompetenztests galt als eine vernachlässigbare Variable in der Kompetenzdiagnostik. Die Testpraxis des KOMET-Projektes zeigte schon bald, dass es erhebliche berufsspezifische und länderspezi-fische Unterschiede in der Testmotivation gibt und dass ein signifikanter Zusammenhang zwischen den Kompetenzniveaus von Testgruppen und deren Testmotivation besteht. Darüber hinaus beeinflusst das Testarrangement – zum Beispiel die Dauer der Tests – die Testmotivation. Die Einführung eines Tests zur Erfassung der Testmotivation trägt zur vertieften Interpretation der Testergebnisse bei. Vor allem bei berufs- und bildungsgangübergreifenden sowie international vergleichenden Projekten ist das Erfassen der Testmotivation eine notwendige Voraussetzung für die Analyse und Interpretation der Testergebnisse.

Informelles Lernen und dessen Anerkennung aus der Lernendenperspektive (2014)

Ergebnisse eines Projekts zur Anerkennung informell erworbener Kompetenzen in Baden-Württemberg

Fischer, Martin; Huber, Kerstin; Mann, Eva; Röben, Peter

Der Artikel gibt Einblick in das Projekt AiKo – Anerkennung informell erworbener Kompetenzen in der Metall- und Elektroindustrie. Das Projekt hat zum Ziel, ein internetbasiertes Instrument zu entwickeln, mit dem solche Kompetenzen sichtbar und damit nachweisbar gemacht werden können. In einer Interviewstudie wurden Beschäftigte aus Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg sowie Arbeitssuchende anhand der Stationen ihres Arbeitslebens zu ihren Lernerfahrungen befragt, um zu verstehen, ob und wie diese die berufliche Entwicklung beeinflussen. Dabei wurde deutlich, wie stark die berufliche Entwicklung von informellem Lernen abhängt und wie wenig bewusst gerade in der Gruppe der An- und Ungelernten Lernen als Gestaltungselement dafür eingesetzt wird. Die Bedeutung der Wahrnehmung, der Sichtbarmachung und der damit möglicherweise verbundenen Wertschätzung von informell erworbenen Kompetenzen, besonders bei Beschäftigten mit formal niedriger Qualifikation, wird auch in der europäischen Debatte um die Anerkennung informellen Lernens bislang wenig einbezogen.


Forschungsfeld:
KOMET

Heterogenität der Kompetenzausprägung in der beruflichen Bildung (2014)

Rauner, Felix; Piening, Dorothea

Die Heterogenität in der Kompetenzausprägung ist in den meisten beruflichen Bildungsgängen der dualen Berufsausbildung besonders hoch. Eine wesentliche Ursache ist die große Bandbreite der schulischen Vorbildung der Auszubildenden. Der Grad der Heterogenität lässt sich als Lernzeitdifferenz angeben. Diese liegt bei einigen Berufen bei über zwei Jahren. In diesem Bericht wird ein „Heterogenitätsdiagramm“ vorgestellt, mit Hilfe dessen die Heterogenität von Lerngruppen als ‚hoch‘, ‚mittel‘ und ‚niedrig‘ eingestuft werden können – und zwar in Abhängigkeit vom Kompetenzniveau der Testgruppen. Ziel dieses Forschungsberichts ist es, auch Lehrer und Ausbilder für den „Umgang mit Heterogenität“ zu sensibilisieren.

Forschungsorientiertes Lehren – eine Bestandsaufnahme am KIT (2014)

Langemeyer, Ines; Rohrdantz-Herrmann, Ines

Als Folge des Bologna-Prozesses haben sich die Studienbedingungen wie auch die Bedingungen akademischer Lehre geändert. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) nutzt dies, um eine nachhaltige Verbesserung der Lehrqualität über ein intensives forschungsorientiertes Studium zu fördern. Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts „LehreForschung“ (Laufzeit 2012-2016) entwickelt der Lehrstuhl „Lehr-Lernforschung“ ein Instrumentarium zur empirischen Erfassung des Umgangs mit forschungsorientierten, -geleiteten und -basierten Elementen in der Lehre. Im vorliegenden A+B Forschungsbericht werden die Methodik und Ergebnisse der ersten Lehrendenbefragung am KIT vorgestellt und Potentiale für weiterführende Forschungen abgeleitet. Dabei wird auf die bestehenden Strukturen fokussiert, also unter anderem welche Elemente von forschungsorientiertem Lehren bewusst eingesetzt werden, welche Lehrveranstaltungen sich eigenen, wann ein geeigneter Zeitpunkt für eine Einführung von forschungsorientierten Elementen ist und welche Informationsbedarfe es dabei für die Gestaltung der Lehrveranstaltungen gibt.


Forschungsfeld:
Internationale Berufsbildungsforschung

Areas of Vocational Education Research (2014)

Zhao, Zhiqun; Rauner, Felix (Hg.)

This book provides an overview of some fundamental topics of international Technical and Vocational Education and Training (TVET), e.g. genesis of TVET research, fields of TVET research, curriculum development, TVET planning and developing, methods of TVET research etc. The International Handbook of Technical and Vocational Education and Training Research (Rauner/Maclean), published in 2009 by Springer, was the first handbook to provide a comprehensive coverage of TVET research in an international context and with a special focus on research and research methods. Building upon the great success of this handbook and replying to the great demand expressed by researchers, (postgraduate) students and decision makers in VET, this new book “Areas of Vocational Education Research” focuses on providing an easier accessible overview of the fundamental topics of international TVET research.

In: New Frontiers of Educational Research. Berlin, Heidelberg: Springer.

Forschungsfeld:
KOMET

Überprüfen beruflicher Handlungskompetenz. Zum Zusammenhang von Prüfen und Kompetenzdiagnostik (2014)

Rauner, Felix

Mit der Ausweitung des KOMET-Projektes – national und international – auf mittlerweile zehn gewerblich-technische, kaufmännische und Gesundheitsberufe in dualen, fachschulischen und hochschulischen Bildungsgängen wird zunehmend die Frage nach dem Zusammenhang zwischen der Kompetenzdiagnostik und dem Prüfen gestellt. Eine vergleichende Analyse der beiden Konzepte sowie der entsprechenden Praxis des Erfassens berufliche Kompetenz zeigt, dass sich die neuen kompetenzorientierten und ganzheitlichen Prüfungsformen konzeptionell kaum vom KOMET-Testverfahren unterscheiden. Erhebliche Unterschiede bestehen (bisher) in den Bewertungsverfahren. Dem standarisierten und sehr genauen KOMET-Messverfahren steht eine eher vielfältige Prüfungspraxis gegenüber, die als sehr praxisnah gilt, jedoch in ihren Bewertungsverfahren weit von den Gütekriterien etablierter Testverfahren wie dem KOMET-Konzept entfernt ist. Es wird daher untersucht, ob das KOMET-Testverfahren auf die neue Prüfungsform des betrieblichen Auftrages bzw. Projektes angewendet werden kann.


Forschungsfeld:
Internationale Berufsbildungsforschung

The Architecture of Innovative Apprenticeship (2013)

Hauschildt, Ursel; Deitmer, Ludger; Rauner, Felix; Zelloth, Helmut (Hg.)

Benefiting from the support and involvement of two major international research networks, this collection features the latest research findings in TVET. Members of INAP, the International Network on Innovative Apprenticeship, and VETNET, the Vocational Education and Training Network, have contributed key research findings to this detailed survey of the field. Featuring the inclusion of the internationally recognized memorandum released in April 2012 by the INAP Architecture Apprenticeship Commission, the volume covers a wealth of issues relating to technical and vocational education and training, including exemplar architectures such as successful school-to-work transitions, competence assessment and development models, and governance, including the role of stakeholders. The book provides many opportunities to explore in depth the scholarly debate on TVET, as well as to learn from positive international experiences. It aims to inform the practice of TVET professionals as much as the decision making of administrators.

In: Technical and Vocational Education and Training: Issues, Concerns and Prospects. Bd. 18. Berlin: Springer.

Forschungsfeld:
KOMET

Messen beruflicher Kompetenz von Berufsschullehrern (2012)

Rauner, Felix

Die KMK hat Empfehlungen für eine an Kompetenzen und Standards orientierte Aus- und Fortbildung von Lehrern vorgelegt. Es geht dabei auch um die Erfassung der Wirkung und Wirksamkeit von Lehrerbildung als einer Voraussetzung für begründete Innovationen. Die Ergebnisse der KOMET-Projekte zeigen, dass die Kompetenzausprägung von Auszubilden-den/Studenten im Bereich der beruflichen Bildung am stärksten durch die Kompetenz ihrer Lehrer/Ausbilder beeinflusst wird. Es wird daher ein Verfahren zur Erfassung der Kompe-tenzausprägung von Berufschullehrern und Ausbildern bildungstheoretisch begründet. Für die psychometrische Evaluation des Kompetenzmodells (Kriterienvalidität) sowie die Über-prüfung der inhaltlichen Validität des Testverfahrens (externe Validität) ist ein umfangreiches empirisches Projekt geplant.


Forschungsfeld:
KOMET

Die Fähigkeit der holistischen Lösung beruflicher Aufgaben (2012)

Rauner, Felix

Das Bearbeiten und Lösen beruflicher Arbeitsaufträge, erfordert die Fähigkeit, diese im Kontext vollständig zu lösen, damit neben der Funktionalität des Arbeitsergebnisses ebenso seine kostengünstige, umwelt- und sozialverträgliche Realisierung sowie ihr Gebrauchswert und die Nachhaltigkeit der Lösung auf einem möglichst hohen Qualitätsniveau gegeben sind.
Diese Lösungscharakteristik beruflicher Aufgaben und Arbeitsaufträge verweisen auf die Vielfalt berufsfachlicher Kompetenzen: auf das Konzept der multiplen Kompetenz. Diese schließt die Fähigkeit ein, die jeweils zum Tragen kommende Lösungsanforderung in ihrer Gewichtung gegeneinander abzuwägen. Gelingt es, dabei den jeweils gegebenen Lösungs- bzw. Gestaltungsspielraum auszuschöpfen und einen überzeugenden Kompromiss zu realisieren, dann haben Auszubildende bzw. Fachkräfte das Niveau der Gestaltungskompetenz, d. h. die Fähigkeit der holistischen Lösung beruflicher Aufgaben, erreicht.


Forschungsfeld:
QEK

Lernen in Geschäftsprozessen (2011)

Maurer, Andrea; Rauner, Felix

Die Gestaltung beruflicher Bildungsprozesse unter Bezugnahme auf und Berücksichtigung von betrieblichen Geschäftsprozessen hat mit dem ITB-BIBB Projekt ‚Betriebliche Organisationsentwicklung und berufliche Bildung’ Eingang in die berufspädagogische Diskussion gefunden (Dybowski, Dietzen 2006). Seinen bildungsplanerischen Niederschlag fand diese Diskussion im Lernfeldkonzept sowie in den Prüfungsanforderungen neugeordneter Berufe. Mit diesem Forschungsbericht liegt jetzt eine empirische Analyse der Geschäftsprozessorientierung betrieblicher Ausbildung vor. Die Datenbasis für unsere Analyse ist die Bewertung der betrieblichen Ausbildungsqualität durch mehr als 200 Ausbilder mit dem Onlinetool QEK (Qualität Erträge Kosten).


Forschungsfeld:
QEK

Lernen im Arbeitsprozess - ein nicht ausgeschöpftes Potenzial dualer Berufsausbildung (2010)

Maurer, Andrea; Rauner, Felix; Piening, Dorothea

Die Entwicklung beruflicher Kompetenz ist davon abhängig, welche Qualität das Lernen im Arbeitsprozess erreicht. Diese Qualität kann mithilfe des Selbstevaluationstools QEK erfasst werden. Auf der Datenbasis von weit über 200 Bremer Ausbildungsbetrieben werden in diesem Bericht die Qualitätskriterien Produktive Lernzeiten, fachliches Ausbildungsniveau sowie eigenverantwortliches Lernen, jeweils differenziert nach Branche und Ausbildungsjahr, ausgewertet. Durchgängig über alle Berufe werden erst im dritten Ausbildungsjahr gute bis sehr gute Qualitätswerte erreicht. Insbesondere im ersten Ausbildungsjahr ist es notwendig, ungenutzte Ausbildungspotenziale besser auszuschöpfen.

"Fertigungsoptimierung und Personalentwicklung sind untrennbar" – Eine explorative Studie arbeitswissenschaftlicher Beratungs- und Forschungspraxis (2010)

Haasler, Bernd; Eckebrecht, Jochen

Hersteller von Bauteilen aus Faserverstärkten Kunststoffen (FVK) arbeiten in ihren durchaus hochkomplexen anspruchsvollen Prozessen oft mit einem beträchtlichen Anteil von an- und ungelernten Mitarbeitern, da die Basis adäquat ausgebildeter Fachkräfte fehlt. In der handwerklich orientierten Fertigung nimmt die Arbeit mit handgeführten Bearbeitungsmaschinen eine zentrale Stellung ein, deren Ausführung maßgeblich über die Qualität der Baugruppen und Fertigteile entscheidet. Im hier vorgestellten Praxisbeispiel werden ingenieurwissenschaftlich orientierte Forschungen zur Fertigungstechnik und berufspädagogisch motivierte Ansätze, die Qualifizierungs- und Personalentwicklungsprozesse in den Fokus nehmen, verknüpft. Deutlich wird, dass Fertigungsoptimierung nicht kontextfrei allein mit der Konzentration auf die Technologie erfolgreich sein kann. Untrennbar verbunden sind diese Optimierungsprozesse mit der Personalentwicklung, die lange besonders für An- und Ungelernte wenig Beachtung durch die Geschäftsleitungen und Führungskräfte, aber auch durch die Forschung zu verzeichnen hatte.


Forschungsfeld:
Parallele Bildungswege

Demarkationen zwischen beruflicher und akademischer Bildung und wie man sie überwinden kann (2010)

Rauner, Felix

Die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung gehört zu den zentralen Themen der Bildungsforschung und -politik – national sowie international. Durchgängig wird  nach Lösungswegen gesucht, die von den Individuen einen Wechsel von einer beruflichen in einen akademischen Bildungsweg verlangen. Dagegen gibt es nur wenig gelungene Beispiele für durchgängige (duale) Bildungswege. Die sehr große Bandbreite höchst verschiedener  Berufe erfordert zudem eine Differenzierung nach domänenspezifischen Kompetenzprofilen und Bildungswegen. Ein Potential, das die dualen Formen beruflicher Bildung in durchlässige Bildungssysteme einbringen, besteht in der Berufsfähigkeit, die in beruflichen Bildungsgän-
gen erreicht werden kann. Vorgeschlagen wird ein „Ordnungsrahmen“ für Regelungen zum Übergang von der beruflichen zu hochschulischen Bildung, in dem vier Karrierewege unterschieden werden.

Lösung von Ausbildungsverträgen aus der Sicht von Auszubildenden und Betrieben (2010)

Hauschildt, Ursel; Piening, Dorothea; Rauner, Felix

Die Forschungsgruppe I:BB der Universität Bremen erhielt 2009 den Auftrag der IHK Osnabrück- Emsland eine regionale Befragung über die Hintergründe von Ausbildungsabbrüchen durchzuführen. Dabei sollten erstmals nicht nur die betreffenden Betriebe, bzw. nicht allein die Ausbildungsabbrecher befragt werden, sondern beide Seiten zu Wort kommen. Der vorliegende Bericht fasst die für die Region wichtigsten Hintergründe und Zusammenhänge zusammen, die für die Ausbildungsabbrüche ausschlaggebend waren und leitet daraus Handlungsempfehlungen für die an der Berufsbildung beteiligten Akteure ab.

Umsetzung des Lernfeldkonzepts zwischen Wunsch und Wirklichkeit - eine empirische Studie in den Berufsfeldern Elektro- und Metalltechnik (2010)

Xu, Han (Hg.)

Das Lernfeldkonzept stellt aus der Sicht der chinesischen Berufspädagogik das wohl bedeutendste didaktische Reformkonzept in der beruflichen Bildung dar, das im vergangenen Jahrhundert auf den Weg gebracht wurde. Daraus resultiert das Interesse an der Untersuchung seiner Umsetzung in die Berufsbildungspraxis. Die Befragung von Lehrern und Auszubildenden der Berufsfelder Elektro- und Metalltechnik zeigt, dass das Lernfeldkonzept in Deutschland mittlerweile so tief im Bewusstsein und im didaktischen Handeln der Lehrer verankert ist, dass es keinen Weg zurück mehr gibt. Lehrer und Schüler erkennen offenbar sehr deutlich, dass die Befähigung zur vollständigen Lösung beruflicher Aufgaben – das Ausschöpfen der je gegebenen Gestaltungsspielräume – eine neue Qualität in der Berufsausbildung erfordert, zu der die beruflichen Schulen einen erheblichen Beitrag leisten können.

Engagement und Ausbildungsorganisation (2009)

Einstellungen Bremerhavener Auszubildender zu Ihrem Beruf und Ihrer Ausbildung

Heinemann, Lars; Maurer, Andrea; Rauner, Felix

Im Auftrag der IHK Bremerhaven und mit Unterstützung der gewerblich-technischen und der kaufmännischen Lehranstalten wurden 1.560 Auszubildende in mehr als 40 Berufen danach befragt, wie sie sich selbst und ihr betriebliches und schulisches Ausbildungsverhältnis einschätzen. Die Ergebnisse dieser umfassenden Erhebung über berufliche Identität und berufliches Engagement von Auszubildenden sowie die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen werden mit dieser Studie vorgelegt.

Über das Verhältnis von Wissen und Handeln in der beruflichen Arbeit und Ausbildung (2009)

Fischer, Martin

Der Kompetenzbegriff ist ein hypothetisches Konstrukt, dessen theoretische Grundlagen keineswegs vollständig geklärt sind, insbesondere nicht das Verhältnis von Wissen und Handeln. Es wird vorgeschlagen, von einer dialektischen Relation zwischen Wissen und Können auszugehen. Die Annahme hierbei ist, das Wissen in könnerhaftes Handeln integriert werden kann, wobei Wissen und Handeln sich gegenseitig bereichern, ohne ineinander aufzugehen oder sich gar gegenseitig zu determinieren. Eine Modellvorstellung für diesen Integrationsprozess bietet die Unterscheidung zwischen Hintergrundbewusstsein und Fokalbewusstsein, die NEUWEG in Anlehnung an POLANYI herausgearbeitet hat. Diese Modellvorstellung führt zu der Erkenntnis, dass wir Kompetenz im Sinn von Können nicht einfach besitzen, sondern im Handlungsverlauf erst herstellen – durch die Integration von Wissen auf das Handlungsziel hin.


Forschungsfeld:
KOMET

Messen beruflicher Kompetenzen (2009)

Band II: Ergebnisse KOMET 2008

Rauner, Felix; Heinemann, Lars; u. a. (Hg.)

Das Projekt Kompetenzdiagnostik im Berufsfeld Elektrotechnik - KOMET - hat seine erste Bewährungsprobe als eine "Large-Scale"-Längsschnittsuntersuchung bestanden. Bereits die Ergebnisse der ersten Testphase (2008) haben zu Erkenntnissen für die Berufsbildungspraxis und Berufsbildungsplanung geführt, die in ihrer Bedeutung für Innovationen im Berufsbildungssystem von den Beteiligten als sehr hoch eingestuft werden. Der Transfer des Kompetenzmodells in ein Messmodell - eine der Grundvoraussetzungen für ein Berufsbildungs-PISA - ist gelungen. Die didaktische Bedeutung des KOMET-Projekts liegt vor allem in einem mit dem Testverfahren korrespondierenden Konzept von Lernaufgaben zur Umsetzung des Lernfeldkonzeptes.

In: Bildung und Arbeitswelt. Bd. 22. Münster: LIT.

Forschungsfeld:
KOMET

Messen beruflicher Kompetenzen (2009)

Band I: Grundlagen und Konzeption des KOMET-Projektes

Rauner, Felix; Heinemann, Lars; Grollmann, Philipp; Haasler, Bernd

Ein Berufsbildungs-PISA gilt als ein weiteres Anwendungsfeld für die Kompetenzdiagnostik. Die Berufsbildungsforschung ist daher herausgefordert, Methoden und Instrumente zu entwickeln und zu erproben, die für ein international vergleichendes Berufsbildungs-PISA genutzt werden können. In einem überschaubaren, begrenzten Projekt der Kompetenzdiagnostik im Berufsfeld Elektrotechnik (KOMET) werden in einer Längsschnittsuntersuchung (unter Beteiligung der Bundesländer Bremen und Hessen) Fragen der beruflichen Kompetenzentwicklung und der Entwicklung beruflicher Identität und beruflichen Engagements untersucht. In dem hier vorgelegten "Grundlagenband" werden das Kompetenzmodell sowie das darauf basierende Testkonzept begründet und vorgestellt. Schon jetzt zeigt sich, dass das Testinstrumentarium sich zugleich für die Gestaltung und Evaluation beruflicher Bildungsprozesse eignet. Daher ist diese Schrift nicht nur für Wissenschaftler, sondern auch für Lehrer und Ausbilder gedacht.

In: Bildung und Arbeitswelt. Bd. 20. Münster: LIT.

Forschungsfeld:
KOMET

Messen beruflicher Kompetenz und beruflichen Engagements (2009)

Rauner, Felix; Heinemann, Lars; Haasler, Bernd

Nachdem international vergleichende Schulleistungsuntersuchungen wie PISA die öffentliche Diskussion über allgemeine Bildung Jugendlicher deutlich befördert haben, steht der Bereich beruflicher Bildung bislang noch außen vor. Zum Messen beruflicher Kompetenzen liegen im Unterschied zur allgemeinen Bildung (z. B. Lesekompetenz, naturwissenschaftliche Kompetenz) noch keine etablierten Instrumente vor. Der Forschungsbericht stellt anhand eines eng umrissenen Forschungs- und Entwicklungsvorhabens grundlegende Arbeiten als Beitrag zur Entwicklung eines Instrumentariums zur Messung beruflicher Kompetenzen vor. Gleichrangig wird ein Weg aufgezeigt, wie berufliches Engagement und berufliche Identität Auszubildender erfasst werden können. Dies trägt der Erkenntnis Rechnung, dass berufliche Identität das Ergebnis eines Entwicklungsprozesses ist, der auf das Engste mit der Entwicklung beruflicher Kompetenz verschränkt ist. Abschließend werden im Beitrag Möglichkeiten einer international vergleichenden Kompetenzerfassung im Bereich der beruflichen Bildung (Berufsbildungs-PISA) kritisch diskutiert.


Forschungsfeld:
Internationale Berufsbildungsforschung

Handbook of Technical and Vocational Education and Training Research (2008)

Rauner, Felix; Maclean, Rupert (Hg.)

Technical and vocational education and training (TVET) research has become a recognized and well-defined area of interdisciplinary research. This is the first handbook of its kind that specifically concentrates on research and research methods in TVET.
The book’s sections focus on particular aspects of the field, starting with a presentation of the genesis of TVET research. They further feature research in relation to policy, planning and practice. Various areas of TVET research are covered, including on the vocational disciplines and on TVET systems. Case studies illustrate different approaches to TVET research, and the final section of the book presents research methods, including interview and observation methods, as well as of experimentation and development.
This handbook provides a comprehensive coverage of TVET research in an international context, and, with special focus on research and research methods, it is a cutting-edge resource and reference.

Berlin: Springer.

Forschungsfeld:
Internationale Berufsbildungsforschung

Handbook of Technical and Vocational Education and Training Research (Chinese Edition) (2008)

Rauner, Felix; Maclean, Rupert (Hg.)

Chinese Edition of the Handbook of Technical and Vocational Education and Training Research.


Forschungsfeld:
Commitment

Identität und Engagement: Konstruktion eines Instruments zur Beschreibung der Entwicklung beruflichen Engagements und beruflicher Identität (2008)

Rauner, Felix; Heinemann, Lars

Berufsübergreifend sollen bei Auszubildenden Dispositionen bezüglich der Entwicklung beruflicher Identität und dominante Bezugsfelder von Engagement erfasst werden. Dieser Bericht beschreibt die Entwicklung eines dazu geeigneten empirischen Instrumentariums vor dem entsprechenden theoretischen Hintergrund, stellt dessen psychometrische Gütekriteren dar und entwickelt seine Anwendungsbereiche.

Handbuch Berufsbildungsforschung (2006)

2. akt. Auflage

Rauner, Felix (Hg.)

Das Handbuch Berufsbildungsforschung dokumentiert für alle Dimensionen der beruflichen Bildung den Stand der Erkenntnisse: sowohl für die Forschung als auch für den Wissenschaftstransfer in die Berufsbildungspraxis und -politik. Der Band beinhaltet 98 Beiträge zu Fragestellungen, Ergebnissen und Methoden. Das Handbuch stellt besonders für die Planung und Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, Modellversuche und Pilotprojekte eingeschlossen, ein wichtiges Werkzeug dar.

Die Artikel der insgesamt 86 Autoren sind nach folgenden Kapiteln gegliedert:

1. Kapitel: Genese der Berufsbildungsforschung
2. Kapitel: Berufsbildungsforschung im Spannungsverhältnis von Berufsbildungspolitik, Berufsbildungsplanung und Berufsbildungspraxis
3. Kapitel: Felder der Berufsbildungsforschung
4. Kapitel: Fallbeispiele: Berufsbildungsforschung
5. Kapitel: Forschungsmethoden

828 Seiten

Bielefeld: wbv.

Europäisierung beruflicher Bildung - eine Gestaltungsaufgabe (2006)

Rauner, Felix; Grollmann, Philipp; Spöttl, Georg (Hg.)

Kopenhagen ist nicht Bologna: Während die Europäisierung der Hochschulen und Universitäten im so genannten Bolognaprozess dynamisch voranschreitet und bereits feste Konturen annimmt, stellt sich die Europäisierung der beruflichen Bildung gänzlich anders dar. Die EU gerät mit ihrem Versuch, einen europäischen Berufsbildungsraum mithilfe eines europäischen Qualifikationsrahmens zu befördern, zunehmend in einen Schlingerkurs. Im vorliegenden Band werden auf der einen Seite Forschungsergebnisse zu Erfahrungen mit dem Instrument "Nationale Qualifikationsrahmen" dokumentiert und die Konzepte kritisch analysiert. Auf der anderen Seite werden aber auf dieser Grundlage und der Ergebnisse von Projekten der Europäischen Berufsbildungsforschung auch Vorschläge zur Weiterentwicklung europäischer Berufsbildungspolitik gemacht.

In: Bildung und Arbeitswelt. Bd. 16. Münster: LIT.

Europäisierung beruflicher Bildung (2005)

Rauner, Felix; Grollmann, Philipp; Kruse, Wilfried (Hg.)

Dieser Band dokumentiert den Verlauf und die Ergebnisse eines Experten-Workshops, der im Mai 2004 im ITB an der Universität Bremen durchgeführt wurde. Die derzeitigen Entwicklungen im Hinblick auf das Verhältnis zwischen nationaler und europäischer Berufsbildungspolitik werden reflektiert, - Stichwort: Brügge-Kopenhagen Prozess und offene Methode der Koordinierung - und diese in den Kontext europäischer Berufsbildungstraditionen und die Zukunftsperspektiven europäischer Berufsbildungspolitik eingeordnet. Hiermit soll ein Beitrag zur Diskussion über die dringend erforderliche Europäisierung beruflicher Bildung in Deutschland geleistet werden.

In: Bildung und Arbeitswelt. Bd. 14. Münster: LIT.
Die angegebenen Preise sind Endpreise. Aufgrund der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG erfolgt kein Ausweis von Umsatzsteuer.